Dienstag, 18. Januar 2011
Sonntag, 16. Januar 2011
Microsoft schließt Stuxnet-Lücke in Windows
Microsoft hat eine Aktualisierung für sein Betriebssystem Windows veröffentlicht, mit der auch die Sicherheitslücke geschlossen wird, die von dem Computerwurm Stuxnet ausgenutzt wurde. Mit dem Dezember-Update wurden insgesamt 40 Schwachstellen beseitigt.
Attacke auf iranische Atomanlagen Stuxnet ein Geheim-Projekt der USA und Israels?
Der mysteriöse Computerwurm Stuxnet hat im vergangenen Jahr Teile der iranischen Atomanlagen lahmgelegt. Unklar blieb, wer den hochkomplizierten Virus entwickelte – doch nun gibt es Hinweise auf eine amerikanisch-israelische Co-Produktion.Die „New York Times“ berichtet von Hinweisen, dass Israelis und Amerikaner den Wurm gemeinsam entworfen und in der streng abgeriegelten Atomanlage Dimona in der israelischen Negev-Wüste getestet hätten.
„Die Israelis testeten ihn aus“
In Dimona seien praktisch die gleichen Zentrifugen zur Urananreicherung wie in der iranischen Atomanlage Natans aufgebaut und Stuxnet daran getestet worden, berichtete die Zeitung am Sonntag. „Um den Wurm zu testen, muss man die Maschinen kennen“, zitierte die „New York Times“ einen amerikanischen Atomexperten. „Die Israelis testeten ihn aus, das ist der Grund, weshalb der Wurm so effektiv war.“Die Iraner hatten im Oktober zugegeben, dass Tausende Rechner in den Atomanlagen infiziert wurden. Nach Angaben der „New York Times“ wurde durch Stuxnet ein Fünftel der iranischen Uranzentrifugen lahmgelegt und das gesamte Programm zurückgeworfen. Viele Länder verdächtigen den Iran, unter dem Deckmantel der zivilen Nutzung der Nuklearenergie an Atomwaffen zu arbeiten.
„Die Israelis testeten ihn aus“
In Dimona seien praktisch die gleichen Zentrifugen zur Urananreicherung wie in der iranischen Atomanlage Natans aufgebaut und Stuxnet daran getestet worden, berichtete die Zeitung am Sonntag. „Um den Wurm zu testen, muss man die Maschinen kennen“, zitierte die „New York Times“ einen amerikanischen Atomexperten. „Die Israelis testeten ihn aus, das ist der Grund, weshalb der Wurm so effektiv war.“Samstag, 18. Dezember 2010
US-Kongress billigt Obamas Steuer-Paket
Nach dem US-Senat hat auch das Repräsentantenhaus den Kompromiss zwischen Präsident Barack Obama und den Republikanern über die Verlängerung von Steuersenkungen gebilligt. Die Abgeordneten votierten mit 277 zu 148 Stimmen für die Einigung. Das Gesetz soll zum Jahresbeginn in Kraft treten.
Die Einigung verhindert, dass es für Millionen Amerikaner zum Jahresbeginn eine Erhöhung der Einkommensteuer gibt. Dies gilt, anders als Obama im Wahlkampf versprochen hat, auch für hohe Einkommen von über 250 000 Dollar (188 000 Euro) pro Haushalt und Jahr. Im Gegenzug für die Verlängerung der Steuersenkungen gaben die Republikaner ihren Widerstand gegen die längere Zahlung von Hilfen für Langzeitarbeitslose auf. Die Steuersenkungen werden die USA voraussichtlich 858 Milliarden Dollar kosten. Finanziert werden soll das Paket durch neue Schulden.
Die sind doch schon bis zur Kreditunwürdigkeit Bankrott. Die einzige Möglichkeit das Geld auf zu treiben ist die Druckerpresse an zu werfen. Wer dem Dollar noch traut oder sein Vermögen in Dollars angelegt hat wird eines morgens aufwachen und nichts wird mehr sein wie es war. . .
Samstag, 30. Oktober 2010
Absurde EU-Förderungen
28.10.2010
Die EU gibt rund 400 Millionen Euro für das "Programm Kultur 2007 - 2013" aus. Ein Kulturreferat vergibt das Geld an findige Antragsteller. Als Beispiele listet der BdSt auf: 50.000 Euro für ein "Europäisches Hip-Hop-Laboratorium". 56.970 Euro für ein Europäisches Joystick-Orchester.
Steuerverschwendung
Immobilienkauf ohne Nutzungskonzept
28.10.2010
In Friedrichshafen kaufte die Stadt im Jahr 2000 ein Wohnhaus mit Garage auf einem 1600 Quadratmeter großen Grundstück. Kosten: 530.000 Euro. Der Haken: Man wusste offenbar gar nichts damit anzufangen, das Gebäude steht nicht erst seit dem Kauf leer und verrottet. Eine Renovierung kommt mittlerweile nicht mehr in Frage. Am 30.10.2010 wollte die Stadt endgültig entscheiden, was mit der Immobilie werden soll - immerhin nach 10 Jahren.
Mittwoch, 22. September 2010
Hacker aendern Personalausweis PIN
Nach einem Bericht der WDR-Sendung "Bericht aus Brüssel" weist der neue Personalausweis eine weitere Sicherheitslücke auf. In der Sendung werden Hacker gezeigt, die den Chip eines Prototyp-Ausweises knacken und die PIN-Nummer ändern.
Die Hacker können dadurch die Servicefunktionen des Ausweises sperren und sie zeigen wie die elektronische Signatur manipuliert werden kann. Auf diese Weise kann unter falschen Namen eingekauft und Verträge geschlossen werden. Die Diskussion könnte mit dem Bericht neues Feuer bekommen. Denn vor wenigen Wochen hatte der WDR bewiesen wie die Sicherheitsfunktionen des Personalausweises umgangen werden können.
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Die Hacker können dadurch die Servicefunktionen des Ausweises sperren und sie zeigen wie die elektronische Signatur manipuliert werden kann. Auf diese Weise kann unter falschen Namen eingekauft und Verträge geschlossen werden. Die Diskussion könnte mit dem Bericht neues Feuer bekommen. Denn vor wenigen Wochen hatte der WDR bewiesen wie die Sicherheitsfunktionen des Personalausweises umgangen werden können.
In der Sendung "Markt" konnten Schüler mit einfachen Mitteln den Ausweis-Chip manipulieren und im August konnte der Chaos Computer Club nachweisen, dass Daten ausgelesen werden können. Der neue biometrische Personalausweis wird im November 2010 eingeführt und kostet rund 29 Euro. Der Ausweis ist umstritten obwohl die Bundesregierung versichert, dass er sicher sei und nicht manipuliert werden kann.
Es ist eher unwahrscheinlich, dass die Einführung des Personalausweises trotz der nun entdeckten Sicherheitslücken auf einen späteren Zeitpunkt verschoben wird. Die Entwicklungs,- und Planungskosten belaufen sich bereits auf mehrere hundert Millionen Euro. Die Sicherheitslecks sind aber bis November hoffentlich behoben, denn kein Bürger möchte mit einem unsicheren leicht knackbaren Personalausweis unterwegs sein.
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